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Die richtige Beteiligungsform

Die Entscheidung für die richtige Beteiligungsform ist nicht leicht. Ausgangspunkt für jede Entscheidung sollte eine ausführliche Analyse der jeweiligen Situation sein. Folgende Fragen können dabei leitend sein:

  • Wie funktioniert die Interessenvertretung von jungen Menschen? (bspw. über die verbandliche und die offene Jugendarbeit oder bereits bestehende Beteiligungsstrukturen)

  • Welche Themen brennen den Jugendlichen unter den Nägeln?

  • Welche finanziellen und personellen Ressourcen sind vorhanden?

  • Wen gilt es auf Seiten der Politik einzubeziehen?

  • Können örtliche Medien für die Öffentlichkeitsarbeit gewonnen werden?

Formen

Für jedes Beteiligungsvorhaben gilt es, die am besten geeignete Form zu wählen. Grundsätzlich gibt es folgende Formen:

  • Projektbezogene Formen

  • Offene Formen

  • Parlamentarische und strukturelle Formen

Diese Formen unterscheiden sich hinsichtlich ihrer zeitlichen Dimension, der Verbindlichkeit und der Art der Einbindung (offen/für alle zugänglich oder Delegiertensystem).

In der Praxis findet Kinder- und Jugendbeteiligung oftmals in einer Kombination der unterschiedlichen Formen statt.

Methoden

Die Methodenauswahl hängt von vielen Faktoren ab, wie bspw. Zielgruppen, zeitlichen und örtlichen Rahmenbedingungen und der gewählten Beteiligungsform. Für die Umsetzung von Beteiligungsvorhaben sollten aus Sicht der ARGE jedenfalls pädagogisch geschulte ExpertInnen, zum Beispiel aus der außerschulischen Kinder- und Jugendarbeit, herangezogen werden.

Im Folgenden verweisen wir auf bewährte Methodensammlungen:

TOOL ‚EINBLICK‘

Das Tool unterstützt dabei, Meinungen von jungen Menschen zu sammeln und auszuwerten. ‚Einblick‘ wurde im Rahmen des EU-Jugenddialogs entwickelt.

JUGEND BAR CAMP

Der Leitfaden der Fachstelle für Internationale Jugendarbeit gibt praktische Tipps zur Planung, Organisation und Durchführung.

PARTIZIPATION & NACHHALTIGE ENTWICKLUNG

Methodensammlung für die Arbeit mit kleinen, mittleren und großen Gruppen

TOOLBOX JUGEND-EUROPA-POLITIK

Das Handbuch der BJV für die Jugendarbeit und den Dialog mit der Politik.

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PROJEKT YOUTHPART

Guidelines für gelingende E-Partizipation Jugendlicher in Entscheidungsprozessen auf lokaler, regionaler, nationaler und europäischer Ebene

WERKZEUGBOX JUGEND.GERECHT

Die Website bietet praktische Methoden, theoretisches Hintergrundwissen und Argumentationsstützen.

HANDBUCH OPEN SPACE

Dieses Handbuch wurde von Jugendlichen für Jugendliche unter Begleitung von beteiligung.st erarbeitet.

METHODENSAMMLUNG OFFENE JUGENDARBEIT SCHWEIZ

Anleitungen für die einfache Umsetzung in Gemeinden, Schulen und interessierten Institutionen

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Zwei besondere Formen der Partizipation

EU-Jugenddialog

Digitale Beteiligung