e-Partizipation

Klassisch wird unter e-Partizipation die Einbeziehung der Bevölkerung in politische Entscheidungsfindungen über elektronische Kommunikationswege verstanden. In einem weiteren Sinn kann damit jede Form der Beteiligung, bspw. durch Vereine oder Firmen, über elektronischen Medien gemeint sein.

Gerade Soziale Medien, wie Facebook, Youtube, Twitter etc. sind bei jungen Menschen als Informationsquellen und Interaktionsplattformen sehr beliebt. Deshalb kommt dem Internet bei der Entwicklung von Möglichkeiten der e-Partizipation für junge Menschen eine besondere Rolle zu.

Wichtigstes Element von e-Partizipation ist der virtuelle Austausch zwischen EntscheidungsträgerInnen und jungen Menschen. Dieser Austausch kann (genauso wie bei "offline"-Beteiligungsprozessen)  in Art, Komplexität und Dauer sehr unterschiedlich ausfallen. Von der ARGE Partizipation wird e-Partizipation jedenfalls als Ergänzung zu traditionelleren Formen der Beteiligung angesehen. Offline- und Online-Elemente können/sollen durchaus miteinander verschränkt zum Einsatz kommen.

Medienkompetenz und Jugendinformation sind wichtige Vorstufen (oder auch Inhalte) von e-Partizipation. ProjektbegleiterInnen sollten deshalb entsprechende Kenntnisse haben und über das Online-Verhalten von Jugendlichen Bescheid wissen.

Literaturempfehlungen

Guidelines für gelingende e-Partizipation Jugendlicher in Entscheidungsprozessen auf lokaler, regionaler, nationaler und europäischer Ebene (Projekt youthpart, 2014)

Dokumentation des Barcamps "e-Partizipation im Rahmen der Kinder- und Jugendarbeit" (ARGE Partizipation, 2012)

Studie ePartizipation - Jugend aktiv (ICT&S Center, 2007)